ITSV GmbH
Überzeugende SV-IT Lösungen aus einer Hand

Als innovatives Technologieunternehmen steuern und koordinieren wir die IT-Aktivitäten der österreichischen Sozialversicherung – was das im Detail bedeutet, wollen wir Ihnen gerne auf diesen Seiten vorstellen.

Räumlich finden Sie uns im Catamaran am Handelskai in Wien, aber auch in der Gruberstraße in Linz.

Der Catamaran, als Schiff mit zwei Rümpfen, liegt sehr stabil am Wasser, ist leicht sowie sehr schnell. Ein Bild, das durchaus unserem Unternehmen entspricht.

Deshalb laden wir Sie zu einer Entdeckungsreise durch die ITSV GmbH ein. Für Schnellzugriffe verwenden Sie bitte die Leiste am unteren Ende der Seite.

„Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern auf die Zukunft vorbereitet zu sein.“

Schlagzeilen

ITSV stellt Versichertenportal „Meine SV“ auf der Gewinn-Messe vor

„Meine SV“ ist das Service-Portal der Österreichischen Sozialversicherungsträger. Hier können Versicherte vieles online erledigen. Einfach, sicher und bequem.


Über das Portal „Meine SV“ können Versicherte die Online-Services ihrer Sozialversicherungsträger nutzen. Vom Antrag auf Erstattung der Kosten eines Wahlarzt-Besuches über die Selbstversicherung für Studenten und für geringfügig Beschäftigte bis hin zur Beantragung des Kinderbetreuungsgeldes. Zusätzlich können über „Meine SV“ viele interessante Informationen online abgefragt werden, beispielsweise wann und wo die e-card verwendet oder wie viel an Rezeptgebühren bezahlt wurde. Auch das „einheitliche Pensionskonto“ (ePK) kann über „Meine SV“ aufgerufen werden.
Das alles funktioniert jetzt online! „Meine SV“ ist übersichtlich, einfach und sicher, anytime – anywhere.
„Meine SV“ wurde unter der Leitung der ITSV GmbH im Rahmen eines gemeinsamen Programms von 18 Sozialversicherungsträgern, dem Hauptverband und der SVC GmbH umgesetzt. Hubert Wackerle, ITSV-Geschäftsführer, und Michael Hackl, Projekt- und Programm-Manager, stellen das Portal „Meine SV“ auf der Gewinn-Messe (20.-21. Oktober 2016, Messe Wien) vor. Hier finden Sie die Präsentation und den „Meine SV“ Folder. Darüber hinaus haben Messebesucher die Möglichkeit, sich beim Informationsstand der Sozialversicherung ihre Handy-Signatur freischalten zu lassen. Sie benötigen dafür lediglich ihr Smartphone und einen Ausweis. Mit der Handy-Signatur haben Sie Zugang zu „Meine SV“ sowie zu vielen weiteren e-Services aus Wirtschaft und Verwaltung.

Hohe Erwartungen an ELGA und Primärversorgung

Die Zufriedenheit mit der Gesundheitsversorgung ist ungebrochen hoch - dies besagt eine Umfrage im Auftrag des Gesundheitsministeriums.

Die Zufriedenheit der Österreicher mit der Gesundheitsversorgung ist ungebrochen hoch. 85 Prozent der Befragten in einer Umfrage des Gesundheitsministeriums sahen das im Vorjahr so, hieß es am Freitag in einer Pressekonferenz. Positiv wurden auch die kommenden Primärversorgungszentren und die elektronische Gesundheitsakte ELGA eingeschätzt.

Die Umfrage namens "Gesundheitsbarometer" wird seit 2009 mehrmals jährlich mit jeweils rund 1.000 Teilnehmern aus der Wohnbevölkerung ab 16 Jahren durchgeführt, verantwortlich ist das Institut für Strategieanalysen (ISA) von Peter Filzmaier. Über die Jahre sei der Gesamtbefund "ein sehr positiver", befand dieser.

Die Zufriedenheit sei stets bei mehr als vier Fünftel der Befragten gelegen, wobei der höchste Wert mit mehr als 90 Prozent 2009 erreicht wurde. Veränderungen hätten dabei regelmäßig mit Budgetdebatten zu tun gehabt, so Filzmaier. Speziell die Generation 50+ sei besonders zufrieden, Frauen etwas kritischer als Männer.

Abgefragt werden immer auch aktuelle Themen, diesmal die Primärversorgungszentren und die ELGA. Auch hier sind die Befunde positiv. 70 Prozent erwarten sich eine bessere Gesundheitsversorgung von der Primärversorgung, 66 Prozent wollen eine solche Anlaufstelle in Anspruch nehmen. Erwartet werden vor allem kurze Wartezeiten und eine umfassende Beratung. Weniger Bedeutung wird langen Öffnungszeiten zugeschrieben.

Stark gestiegen ist die Bekanntheit von ELGA (2011: 37 Prozent, 2015: 82 Prozent), und 63 Prozent halten eine verbesserte Versorgung durch diese für möglich. Negative Auswirkungen befürchten nur acht Prozent, wobei hier die Sorge vor Datenmissbrauch ganz oben steht.

Wichtigste Informationsquelle über Gesundheitsthemen ist für die Bevölkerung inzwischen das Internet mit 55 Prozent, noch vor dem Hausarzt (45), Tageszeitungen (17) und dem Facharzt (14 Prozent). Bei der Vertrauenswürdigkeit liegt der Hausarzt mit 44 Prozent allerdings weiter ganz vorne, dann kommt die Informationsquelle Internet mit 20 und der Facharzt mit 13 Prozent.

Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) freute sich über die konstante Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem. Die zuletzt negativen Daten einer Spitalsärztebefragung der Wiener Ärztekammer wollte sie "nicht überbewerten". Auch Projekte wie die Primärversorgung und ELGA hätten durchaus Rückhalt in der Bevölkerung. Nächster Schritt sei der Probebetrieb der E-Medikation in der Steiermark. Für das geplante Primärversorgungsgesetz gebe es enge Abstimmungen der drei Auftraggeber, also von Bund, Ländern und Sozialversicherung, und erste Gespräche mit der Ärztekammer.

Quelle: APA; 12.03.2016

Österreichische Gesundheitsbefragung: 79 Prozent fühlen sich gesund

Lebenserwartungsjahre in guter Gesundheit seit 1991 stark angestiegen

79 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher beurteilen ihren subjektiven Gesundheitszustand mit ‚sehr gut‘ oder ‚gut‘, ein Anstieg um 3 Prozent im Vergleich zu 2006/2007“, freut sich Pamela Rendi-Wagner, Sektionsleiterin für Öffentliche Gesundheit im Bundesministerium für Gesundheit. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der Österreichischen Gesundheitsbefragung 2014, die im Auftrag des BMG von der Statistik Austria durchgeführt wurde. Als „erfreulich“ bezeichnet Konrad Pesendorfer, Generaldirektor von Statistik Austria, dass die Lebenserwartungsjahre in guter Gesundheit seit 1991 stark angestiegen sind. „1991 hatten Sie als 65-Jährige(r) mit 6 weiteren Lebensjahren in guter Gesundheit zu rechnen, heute sind es 11 Jahre“, betont Pesendorfer.

„Gesundheitsbefragungen liefern aktuelle und zuverlässige Daten zum Gesundheitszustand und zu den Lebensbedingungen einer Bevölkerung. Sie geben Auskunft über das Gesundheitsverhalten der Menschen und ermöglichen damit der Politik, entsprechende Maßnahmen zu setzen und bereits gesetzte Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen“, erläutert Rendi-Wagner.

Frauen sehen ihren allgemeinen Gesundheitszustand etwas pessimistischer als Männer: Mit 81 Prozent „sehr gut“ oder „gut“ liegen die Männer um vier Prozentpunkte vor den Frauen (77 Prozent). Die am häufigsten genannten Krankheiten sind chronische Kreuzschmerzen oder andere chronische Rückenleiden. Frauen sind von Arthrose, Depression, chronischen Kopfschmerzen und Harninkontinenz häufiger betroffen als Männer.Der Anteil der adipösen Bevölkerung ist seit 2006/2007 bei den Männern um 3,3, Prozentpunkte gestiegen, bei den Frauen jedoch gleichgeblieben. 1,76 Mio. Österreicherinnen und Österreicher ab 15 Jahren greifen täglich zur Zigarette. Das sind im Vergleich zu 2006/2007 um 134.000 Personen mehr.

Erstmalig wurde in der Gesundheitsbefragung 2014 auch Auskunft über den allgemeinen Gesundheitszustand von Kindern unter 15 Jahren eingeholt. Dieser wird bei 97 Prozent der Mädchen und 96 Prozent der Buben als „sehr gut“ bzw. „gut“ beurteilt.

Neu ist, dass beginnend mit dem Jahr 2014 in allen europäischen Mitgliedsländern eine weitreichend harmonisierte Gesundheitsbefragung alle fünf Jahre durchgeführt wird. Damit wird die Vergleichbarkeit zwischen den einzelnen Ländern wesentlich verbessert. Gesetzliche Grundlage dafür ist die Rahmenverordnung zu „Gemeinschaftsstatistiken über öffentliche Gesundheit und über Gesundheitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz“ aus dem Jahr 2008.

Die Erhebung wurde von Statistik Austria im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundesgesundheitsagentur von Oktober 2013 bis Juni 2015 durchgeführt. Insgesamt wurden 15.771 Personen zu ihrem Gesundheitszustand, zum Gesundheitsverhalten und zur Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen befragt.

Die gesamte Studie ist auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit www.bmg.gv.at bzw. bei Statistik Austria www.statistik.at abrufbar.

 

ITSV GmbH gewinnt den Wettbewerb „Frauen und familienfreundlichster Betrieb Wiens 2015“ der Initiative „Taten statt Worte“

Bereits dreimal (2011, 2013, 2015) hat die ITSV GmbH an diesem Bewerb der Wirtschaftskammer Wien teilgenommen, dreimal wurde es eine Top 3 Platzierung. Heuer reichte es zum wohlverdienten Sieg in der Kategorie „Öffentlich-rechtliche Unternehmen“.

Durch den Wettbewerb "Frauen- und familienfreundlichster Betrieb“ sollen Unternehmen, die konsequent daran arbeiten, die Qualität der Arbeitsplätze für ihre MitarbeiterInnen kontinuierlich zu verbessern, eine Anerkennung erfahren. Nicht nur die ArbeitnehmerInnen, sondern auch die Unternehmen selbst profitieren von familienfreundlichen Maßnahmen. Zufriedene MitarbeiterInnen sind engagierter, haben eine höhere Motivation und berufliche Leistung und sind seltener krank. Ein frauen- und familienfreundliches Klima innerhalb eines Betriebes bedeutet somit einen messbaren betriebswirtschaftlichen Gewinn und einen überragenden Wettbewerbsvorteil.

Was wurde bewertet?

Die Kriterien der Landeswettbewerbe "Frauen- und familienfreundlichster Betrieb" beziehen sich auf die zentralen Handlungsfelder der Unternehmenspolitik, in denen Frauen und MitarbeiterInnen mit Kindern durch spezielle Angebote und Leistungen gezielt unterstützt werden können. Unterschiedliche Unternehmenskategorien sichern faire Gewinnchancen.

Die Bewertungskriterien im Detail:

  • Beschäftigte / Anteil von Frauen in Führungspositionen
  • Arbeitszeit
  • Weiterbildung
  • Karenz und Wiedereinstieg
  • Familienfreundliche Maßnahmen
  • Gesundheits- und andere Maßnahmen
  • Frauen- und Familienfragen

„Wir sind stolz darauf die Auszeichnung als „Frauen und familienfreundlichster Betrieb Wiens 2015“ durch konsequente Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen in unseren Reihen geschafft zu haben. Das bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Auszeichnung ist Ansporn weitere Schritte in diese Richtung zu setzen, denn zufriedene MitarbeiterInnen und ein gesundes Betriebsklima sind die Basis unseres Unternehmenserfolges“, zeigen sich die beiden Geschäftsführer der ITSV GmbH, Erwin Fleischhacker und Hubert Wackerle,erfreut.

Pilotphase zur neuen Gesundheitshotline startet 2016 in drei Bundesländern

Im Zuge der Gesundheitsreform zum Thema "Neue Primärversorgung" haben sich Bund, Länder und Sozialversicherung auf die Einführung einer österreichweiten, kostenlosen "Gesundheitshotline" geeinigt. Das unabhängige telemedizinische Beratungsservice soll den Bürgern rund um die Uhr bei Gesundheitsfragen zur Verfügung stehen. Die Pilotphase startet mit Jahresende 2016 in Vorarlberg, Niederösterreich und Wien. Die österreichweite Ausrollung ist für 2019 geplant.

Gesundheitliche Probleme am Wochenende oder in der Nacht sowie unbekannte Symptome stellen Patienten oder Angehörige oft vor große Herausforderungen: Welcher (Fach-)Arzt ist der Richtige? Muss überhaupt ein Arzt aufgesucht werden? Wie bedrohlich sind die Symptome? Muss ein Krankenhaus aufgesucht werden? Um hier rasch Abhilfe zu schaffen, werden aktuell die ersten Teilbereiche für eine "Gesundheitshotline" - ein telefon- und webbasierendes Erstkontakt-und Beratungsservice (bekannt unter dem Arbeitstitel TEWEB) umgesetzt. "Ziel dabei ist es, Anrufern rund um die Uhr - mit einem "best point of service" - bei der Orientierung im Gesundheitswesen zu unterstützen und über die Dringlichkeit einer Behandlung zu informieren, so Manfred Brunner, Obmann der Vorarlberger Gebietskrankenkasse (VGKK). "Uns geht es darum, für die Bürger in Österreich ein spezifisches Serviceangebot im Gesundheitsbereich anzubieten", ergänzt Volker Schörghofer, Generaldirektor-Stv. Im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.

Die Anrufe werden von einem medizinischen Fachpersonal entgegengenommen, welches mithilfe eines protokollgestützten medizinisch-wissenschaftlichen Expertensystems die entsprechenden Auskünfte erteilt. Dabei werden verschiedene Faktoren - wie etwa Wohnort der Anrufer, Öffnungszeiten von Kliniken, nächstgelegene Fachärzte etc. - berücksichtigt, um eine bestmögliche Betreuung sicherzustellen. Patienten sparen sich so unnötige Wege und Wartezeiten, womit gleichzeitig auch das Gesundheitssystem entlastet wird. Nichtsdestotrotz soll die Gesundheitshotline die ärztliche Beratung und Betreuung nicht ersetzen, sondern diese sinnvoll um eine zusätzliche und hochqualitative Serviceleistung ergänzen.

Pilotprojekt startet Ende 2016

Nachdem im Jahr 2014 mit Hilfe einer Studie die Wirksamkeit der Maßnahme einer "Gesundheitshotline" auf Basis internationaler Erfahrungen nachgewiesen werden konnte, wurde ein Kooperationsvertrag zwischen Bund, den Pilotländern (Niederösterreich, Vorarlberg und Wien) und der Sozialversicherung abgestimmt. Die Beschlussfassung hierzu erfolgte schließlich in den Sitzungen der Bundes-Zielsteuerungskommission (B-ZK) im Frühling und Sommer 2015.

"Somit werde bereits mit Jahresende 2016 die Gesundheitshotline in den Pilotländern Vorarlberg, Niederösterreich und Wien den Bürgern zur Verfügung stehen, berichtet Erwin Fleischhacker, Geschäftsführer der IT-Services der Sozialversicherung GmbH (ITSV GmbH). Basierend auf den damit einhergehenden Erfahrungswerten, erfolgt 2019 die bundesweite Ausrollung. Die ITSV GmbH übernimmt dabei das pilotländerübergreifende Programm-Management sowie die Steuerung aller Aktivitäten zur Etablierung der Gesundheitshotline. Dazu zählen beispielsweise die Schulungsbegleitung für das ausgebildete medizinische Fachpersonal sowie die Konzeption und der Aufbau einer zentralen Datenbank, wo im Sinne einer laufenden Qualitätsoptimierung die Auskünfte ausgewertet werden. Im Hinblick auf den Datenschutz wird durch Verschlüsselung und Pseudonymisierung sichergestellt, dass keine personenbezogene Nachvollziehbarkeit möglich ist. Für das Service wird zwar keine e-card benötigt, jedoch müssen die Anrufer aus statistischen Gründen die Versicherungsnummer angeben, um zum einen eine laufende Optimierung des Services sicherzustellen und zum anderen die statistische Auswertung zu ermöglichen. Das Ganze hat mit dem Vorhandensein einer e-card naturgemäß nicht direkt was zu tun.

In zahlreichen Ländern wie etwa Großbritannien, Israel, Schweden, Dänemark, den Niederlanden oder der Schweiz wird ein solches telefonbasiertes Beratungsservice bereits seit vielen Jahren angeboten. Die entsprechenden Studien belegen dabei ein nachhaltiges Entlastungspotenzial für das Gesundheitswesen, weiß Dr. med. Andrea Vincenzo Braga, MBA, Fachexperte aus der Schweiz, zu berichten. Denn etwa 70% der Bürger beurteilen ihre gesundheitlichen Beschwerden hinsichtlich Dringlichkeit falsch. 80% der Anrufer benötigen aus medizinischer Sicht keine notfallmäßige Konsultation, 60% der Anrufe können mit der Selbstbehandlung abgeschlossen werden. Zudem zeigen die Studienergebnisse, dass sich ca. 90% der Patienten an die Empfehlungen der telemedizinischen Berater halten.

Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,4 Millionen Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige). Der Behandlungsanspruch aus der Krankenversicherung wird beim Mediziner durch das e-card-System angezeigt: Die e-card als Schlüsselkarte enthält keine medizinischen Daten, ermöglicht dem/der Arzt/ Ärztin aber die Überprüfung des Versicherungsstatus eines Patienten und die Nutzung weiterer Services. Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung Österreichs.

 

Geschäftsführung der ITSV GmbH erhält außerordentlichen Award

Die ITSV GmbH bildet schon heute die MitarbeiterInnen von morgen aus, dies ist vor allem durch die engagierte Geschäftsführung möglich, welche die Aufnahme von Lehrlingen unterstützt und fördert.

Für ihr Engagement im Bereich der Lehrlingsausbildung haben die beiden Geschäftsführer, Erwin Fleischhacker und Hubert Wackerle, den außerordentlichen Award der Drehscheibe Lehrlingsausbildung erhalten. Der Ehrenpreis wurde am 30.03.2015 vom Generaldirektor Stellvertreter des HVB, Mag. Bernhard Wurzer, überreicht.  Die Drehscheibe Lehrlingsausbildung ist ein trägerübergreifendes Netzwerk der LehrlingsausbildnerInnen, welches zum Austausch gemeinsamer Erfahrungen und Aktivitäten im Lehrlingsbereich dient.

Vor gut fünf Jahren hat die ITSV GmbH ihre Lehrlingsoffensive gestartet. Weil dem Unternehmen die Ausbildung im eigenen Haus besonders am Herzen liegt und das Motto: „Alles aus einer Hand“ auch in der Lehrlingsausbildung gelebt wird, hat die Geschäftsführung eine Stelle, die sich mit allen Agenden der Lehrlinge befasst, geschaffen.

Seit 2010 werden in der ITSV GmbH IT-TechnikerInnen ausgebildet. Im Jahr 2013 kam der Lehrberuf IT-InformatikerInnen dazu, seit 2014 werden wieder Bürokaufleute in Wien ausgebildet. Das Unternehmen ist stolz darauf, dass bereits fünf Lehrlinge ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, derzeit befinden sich 10 weitere in Ausbildung. Die Qualität der gebotenen Ausbildung wurde auch durch die Auszeichnung als „TOP-Lehrbetrieb“ in Wien durch die Wirtschaftskammer hervorgehoben.

„Wir freuen uns über den außerordentlichen Award der Drehscheibe Lehrlingsausbildung und werden auch in Zukunft die qualitativ hochwertige Ausbildung in den Fokus stellen. Unsere Lehrlinge werden auch weiterhin fachlich sowie persönlich gefördert und somit optimal auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet“, freut sich Geschäftsführer Erwin Fleischhacker über die Auszeichnung.

ITSV GmbH: Betroffenheit über das unerwartete Ableben des ehemaligen Aufsichtsrats-vorsitzenden Siegfried Schluckner

Siegfried Schluckner verstarb am 31.07.2015 im 68. Lebensjahr.

Tief betroffen sind die beiden Geschäftsführer, Erwin Fleischhacker und Hubert Wackerle, aber auch viele langjährige Weggefährten, über das unerwartete Ableben des langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden der ITSV GmbH (IT-Services der Sozialversicherung GmbH), Siegfried Schluckner.

"Er war nicht nur ein großartiger Netzwerker und Förderer der ITSV GmbH, sondern darüber hinaus besonders als Mensch, der stets das Gemeinsame in den Vordergrund stellte, ein Geschäftspartner und Freund, der uns unendlich fehlen wird", so Erwin Fleischhacker, Geschäftsführer der ITSV GmbH.

Ein besonderes Anliegen war es ihm immer, ein Garant für eine moderne IT in der österreichischen Sozialversicherung zu sein. Zahlreiche Meilensteine der ITSV GmbH in den letzten Jahren wurden unter seiner Federführung als Aufsichtsratsvorsitzender erreicht. Schluckner war sieben Jahre, von 2006 bis 2013, in dieser verantwortungsvollen Position. So war er maßgeblich an der Übersiedlung der ITSV GmbH auf den neuen, modernen Standort im Catamaran im zweiten Wiener Gemeindebezirk beteiligt. Auch die Konsolidierung der Rechenzentren, die Übernahme des SAPCCC-Wien oder der Abschluss des ITSV-Masterplans fallen beispielsweise unter seine Obmannschaft.

Bezeichnend für den Menschen Siegfried Schluckner sind seine Verabschiedungsworte 2013, anlässlich der Beendigung seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der ITSV GmbH: "Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein erfolgreicher Mensch zu sein, sondern ein wertvoller, sagte einst Albert Einstein. Ich würde noch einen Schritt weiter gehen und behaupten, dass gemeinsamer Erfolg erst durch die Zusammenarbeit wertvoller Menschen möglich ist. Das durfte ich in den letzten Jahren in der ITSV GmbH miterleben".

"Wir verabschieden uns von einem großartigen Menschen und werden die ITSV GmbH in seinem Sinne zu weiteren Erfolgen führen. Danke Sigi!", so Erwin Fleischhacker und Hubert Wackerle, Geschäftsführer der ITSV GmbH.

Österreichische Ärztetage: "Big Data" für neues Gesundheitswissen

Analyse komplexer Zusammenhänge bei Krankheiten - Auch für Abläufe im Gesundheitswesen möglich

Die anonymisierte Analyse riesiger Datenpools in Sachen Gesundheit soll neues Wissen für Medizin und Gesundheitspolitik bringen. Die Stichworte dazu heißen "Komplexitätsforschung und Big-Data-Revolution", wie der Wiener Experte Peter Klimek (MedUni Wien) Sonntagabend bei seinem Eröffnungsvortrag zu den Österreichischen Ärztetagen in Grado (bis 6. Juni) betonte.

"Die Lebenserwartung steigt, ebenso die Anzahl der Jahre mit Krankheit. Die Produktivität bei neuen Medikamenten hat abgenommen. Die Entwicklung eines neuen Arzneimittels kostet schon rund fünf Milliarden US-Dollar (4,56 Mrd. Euro). Die Fehlerrate bei klinischen Studien beträgt derzeit 95 Prozent. Das Wachstum der Gesundheitsausgaben ist weltweit höher als das BIP-Wachstum. Wir müssen etwas anders machen", sagte Klimek.

Ein zusätzliches Werkzeug zu größerer Effizienz in der Medizin und in der Weiterentwicklung des Gesundheitswesens könnte laut dem Experten die Analyse komplexer Sachverhalte unter Verwendung von großen Datenpools sein, die zu einem guten Teil sowieso schon vorliegen: Informationen über die Leistungserbringung (Diagnose, Therapie) in den Krankenhäusern, Verschreibungsdaten niedergelassener Ärzte über jahrelange Zeiträume hinweg, Informationen zu den Überweisungen von Allgemeinmedizinern an Fachärzte und Ambulanzen, Zusammenhänge zwischen dem Auftreten verschiedener Erkrankungen, sozialdemografische Informationen.

Die moderne EDV erlaubt es, alle diese Informationen mit geeigneter Software unter gewünschten Gesichtspunkten gemeinsam zu analysieren. Erst vor kurzem haben Klimek und seine Co-Autoren zwei erste wissenschaftliche Arbeiten zu typischen Komorbiditäten im Leben der Österreicher veröffentlicht. In einer Unterteilung nach Altersgruppen zeigte sich zum Beispiel: Kinder im Alter von null bis acht Jahren bekommen typischerweise Probleme mit den Mandeln, das Erstauftreten von Epilepsien ist ebenfalls relativ häufig. Zwischen neun und 16 Jahren nimmt die Dichte des "Krankheits-Netzwerkes" ab. In der Altersgruppe zwischen 33 und 40 tauchen dann zum ersten Mal Kreislauferkrankungen auf, ebenso Brust- und Prostatakrebs.

Die Altersgruppe zwischen 41- und 48 Jahren bekommt es in Österreich schließlich erstmals mit dem Metabolischen Syndrom (Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen) und mit gastrointestinalen Erkrankungen zu tun. Zwischen 49 und 56 Jahren entwickeln sich daraus die Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Infarkten, Schlaganfällen etc. Während in der darauf folgenden Altersgruppe (57 bis 64) die einzelnen Krankheits-Cluster dichter werden, aber noch getrennt zu sehen sind, wächst die Krankheitslast mit COPD, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose etc. danach immer mehr zusammen. Quelle: APA 01062015